Sorge vor Inflation macht Immobilien attraktiv

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Kaufpreise für Eigentumswohnungen in guten Lagen steigen

Interessenten finden attraktive Immobilienangebote auch im Umland

IVD empfiehlt gründliche Analyse von Lage, Funktionalität und Nachhaltigkeit der Immobilie

Die milliardenschweren Rettungspakete der Regierungen in Amerika, Asien und Europa haben die Staatsverschuldung auf neue ekordhöhen klettern lassen. Die Sorgen vor einer wachsenden Inflation und Entwertung des Euros haben zuletzt durch den Kollaps der staatsfinanzen in Griechenland neuen Auftrieb erhalten.

Der Immobilienverband Deutschland (IVD) Mitte-Ost beobachtet, dass das Interesse von Privatinvestoren an Immobilien als Kapitalanlage deutlich gestiegen ist. „Vor diesem gesamtwirtschaftlichen Hintergrund zeigt sich, dass gerade in der Krise Immobilien als Stabilisatoren funktionieren“, sagt Jens Zimmermann, geschäftsführender Vorstand und Pressesprecher des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) Mitte-Ost. Er geht davon aus, dass diese Entwicklung in den kommenden Monaten anhalten wird. Bei allen Kaufentscheidungen müssten jedoch drei Grundprinzipien beachtet werden: die Lage, die Funktionalität und die Nachhaltigkeit der Immobilie.

Der IVD Mitte-Ost verweist indes darauf, dass in Sachsen nicht nur die großen Städte Chemnitz, Dresden und Leipzig interessante Anlagemöglichkeiten böten. Ungeachtet des zu erwartenden Bevölkerungsrückgangs vor allem in ländlichen Regionen, empfiehlt IVD-Sprecher Jens Zimmermann potentiellen Käufern, den Blick auch ins Umland zu richten. Hier gebe es gute Immobilienangebote für kleine und mittlere Vermögen. So wird beispielsweise eine Eigentumswohnung in Schwarzenberg bei einer Wohnfläche von rund 58 Quadratmeter mit einem Kaufpreis von 35.000 Euro taxiert. Die jährlichen Kaltmieteinnahmen liegen bei rund 3.500 Euro. Ähnliche Immobilienangebote lassen sich auch in Städten wie Naumburg und Wittenberg in Sachsen-Anhalt finden. Der IVD registriert aber auch eine Entwicklung in eine andere Richtung. Immobilienbesitzer zögern den Verkauf wegen der befürchteten Geldentwertung hinaus.Der Regionalverband Mitte-Ost erwartet, dass diese Immobilienobjekte weiter in der Gunst der Anleger steigen werden. Viele zentrale Lagen großer Städte in Ost- und Westdeutschland seien inzwischen sehr teuer. Damit wächst auch die Gefahr einer Fehlinvestition. Ein unternehmerisches Risiko bleibt aber bei jeder Investition in eine Immobilie: Zieht der Mieter aus, hat der Eigentümer solange keine Einnahmen bis ein Nachmieter gefunden ist. Hat der Anleger aber die Immobilie nach Lage, Funktionalität und Nachhaltigkeit geprüft, kann dieses Risiko deutlich gemindert werden, so der Immobilienexperte.

Quelle: Pressemitteilung des IVD Mitte-Ost

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