Veröffentlichung des Immobilienpreisspiegels 2010

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VERÖFFENTLICHUNG DES
IVD IMMOBILIENPREISSPIEGELS 2010

für Wohn- und Gewerbe-Immobilien in Sachsen und Sachsen-Anhalt

Stabiler Wohnungsmarkt, Krisenauswirkungen kaum spürbar, gute Prognosen für die kommenden Jahre: Preisspiegel liefert Fakten und Zahlen auf einen Blick. Der veröffentlichte IVD Immobilienpreisspiegel liefert eine Fülle von detaillierten Marktdaten und Preisen und bildet sowohl die großen Unterschiede als auch einen repräsentativen Querschnitt ab. In 25 Städten von Sachsen und Sachsen-Anhalt wurden Angaben zu folgenden Schwerpunkten recherchiert und ausgewertet:

· Wohnungs-Nettokaltmieten
· Preise für Baugrundstücke für Wohnen und Gewerbe
· Preise für Eigenheime, Reihenhäuser und Eigentumswohnungen
· Preise von Renditeobjekten
· Büro- und Ladenmieten
· begehrte Spitzenlagen für Wohnungen, Büros und Läden.

Untersucht wurden folgende Standorte:

· in Sachsen: Aue-Schwarzenberg, Bautzen, Chemnitz, Delitzsch, Dresden, Eilenburg,
Görlitz, Leipzig, Oschatz, Plauen, Torgau, Wurzen und Zwickau

· in Sachsen-Anhalt: Bitterfeld/ Wolfen, Dessau, Halle, Lutherstadt Wittenberg,
Magdeburg, Merseburg, Naumburg, Salzwedel, Schönebeck, Stendal, Wernigerode und
Zeitz.

Der Immobilienpreisspiegel des IVD Mitte-Ost e.V. wurde in dieser Form wie 2009 aufwändig und umfangreich erstellt. So wurden bei der Erhebung beispielsweise qualitativ unterschiedliche Nutzungswerte und Lagen berücksichtigt. Der Preisspiegel dient zum Einen als Arbeitsinstrument für Immobilienunternehmen, Gutachter und Behörden – zum Anderen ermöglicht er aber auch Verbrauchern, die ein Haus oder eine Wohnung kaufen oder eine neue Wohnung mieten wollen, standortübliche Preise zu vergleichen und sich am Markt zu orientieren.

Stabiler Wohnungsmarkt
Der Mietwohnungssektor in den Bundesländern Sachsen und Sachsen-Anhalt präsentiert sich seit nunmehr zwei Jahren auf einem sehr stabilen Niveau. Bis auf wenige Ausnahmen gilt: Wohnungen mit einfachem Wohnwert und einer Fertigstellung bis 1948 stagnieren preislich weitgehend. Bei neugebauten Wohnungen mit gutem Wohnwert wird für das Jahr 2010 ebenfalls ein gleichmäßiges Preisverhältnis registriert. In der Gesamtschau lässt sich eine leichte Tendenz nach oben beobachten. Selbiges gilt für die Spitzenmieten. In diesem Segment gibt es kaum und wenn dann nur geringfügige Veränderungen. Meistens ist ein Trend zur Preissteigerung feststellbar.Da weit weniger Menschen als befürchtet ihre Arbeit verloren haben, blieb eine Umzugswelle in kostengünstigere Wohnungen in weniger begehrten Lagen aus. Der Lebensstandard konnte mehrheitlich gehalten werden, so dass die Mietpreise für Wohnungen mit einer Fertigstellung bis 1948 aber auch ab 1949 sich kaum verändert haben oder sogar leicht nachgeben. Angebot und Nachfrage halten sich hierbei also die Waage. Im Bereich Neubau/Erstbezug in sehr begehrten Lagen setzt sich die Tendenz aus dem vergangenen Jahr nur bedingt fort. In zahlreichen mittelgroßen und großen Städten ist hochwertiger Wohnraum offenbar nicht mehr so stark gefragt. Im hochpreisigen Segment verzeichnen die IVD-Makler daher einen leichten Rückgang. Möglicherweise halten sich momentan selbst gut situierte Mieter etwas zurück und wählen die finanzielle monatliche Belastung lieber etwas kleiner.

Quelle: Immobilienverband Deutschland IVD
Verband der Immobilienberater, Makler,
Verwalter und Sachverständigen
Region Mitte-Ost e. V.
Region Sachsen / Sachsen-Anhalt
Berthastr. 2
04357 Leipzig
Telefon: 0341/6 01 94 95
Fax: 0341/6 00 38 78
E-Mail: ivd.mitte_ost@ivd.net
Internet: www.ivd-mitte-ost.net

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